2017 - Obervellach bis Seeboden (ca. 61 km)

 

18. August 2017:       Etappe 9  à  Obervellach – Danielsberg     - Kolbnitz

 

In Obervellach, unserem vorjährigen Etappenende, starten wir nach der Anreise erst am Nachmittag bei sonnigem und warmem Wetter zu der kurzen Wanderung nach Kolbnitz. Es geht ein Weilchen bergauf, bis wir am Danielsberg beim Herkuleshof angelangt sind. Wir schauen in die kleine Kirche, genießen den Ausblick und bemerken schon, dass vom Westen die besagte Störung kommt. Gegen 19 Uhr erreichen wir das Gästehaus Graf in Kolbnitz, wo wir gleich daneben im Gasthaus beim Schwimmbad gut essen. 

 

19. August 2017:      Etappe 10  à  Kolbnitz – Mühldorf – Barbarossaschlucht - Hühnersberg

 

Es hat merklich abgekühlt, aber der große prognostizierte Regen bleibt einmal aus. Nach dem ausgiebigen Frühstück, bei dem der ganze Tisch voll ist, erklärt uns Frau Graf noch den Weg. Zuerst überqueren wir die Möll und folgen ihr bis Mühldorf. Immer wieder sehen wir umgestürzte Bäume, die der heftige Wind der Vorwoche gefällt hat. Als wir den Einstieg in die Barbarossaschlucht erreicht haben, beginnt es leicht zu nieseln. Wir ziehen das Regengewand an und folgen dem kurzen Weg hinauf bis zum Barbarossatisch. Nach etwa einer knappen Stunde hat sich der Regen schon wieder gelegt und wir gehen auf etwa 900-1000 Metern dem Höhenweg entlang. An den unzähligen Eierschwammerln können wir dann doch nicht vorbei und so sammeln wir ein ganzes Sackerl. Bei einem Straußengehege machen wir eine kurze Rast, eine zweite bei einem Bankerl mit Blick auf den Millstätter See. Dann haben wir das heutige Etappenziel, den Berggasthof Kolm, um 16 Uhr erreicht. Wir beziehen die einfachen Zimmer mit Dusche und WC am Gang und putzen die Pilze, die uns die Köchin zum Abendessen als Eierschwammerlsauce mit Knödeln serviert. Währenddessen gibt es ein ziemliches Gewitter und heftigen Regen, der die ganze Nacht andauern sollte.

 

20. August 2017:      Etappe 11 à  Hühnersberg – Altersberg - Gmünd

 

In der Früh hat sich der Regen gelegt und es gibt einen Mix aus Nebel, Sonne und Wolken. Bei etwas kühleren Temperaturen halten wir kurz nach dem Start bei einer frisch renovierten Mühle. Dann gehen wir einen schönen Streckenabschnitt über Zelsach und Altersberg nach Pirk und kommen zur Drachenschlucht, wo wir uns den Weg über ein kurzes Teilstück in der Botanik bahnen müssen, da die Hängebrücke gesperrt ist. In Neuschitz machen wir eine kurze Mittagspause und bleiben dann noch am Hangrücken und gehen erst spät hinunter nach Gmünd, wo wir in der Pension Prunner einchecken (na ja, es gäbe noch andere Quartiere).

 

20. August 2017:      Etappe 11 à  Gmünd - Seeboden

 

Bei schönem, sonnigem Wetter wandern wir anfangs relativ eben dahin. In den Wäldern werden wir wieder fündig und nehmen ein paar mit. In Seeboden gibt es zum Abschluss dieser kurzen Etappe noch Kaffee und guten Marillenkuchen, bevor es wieder nach Hause geht.