Motorradtour nach Kroatien und Slowenien - Sommer 2016

 

Die heurige Motorradtour mit unseren Freunden Thomas und Lotte führt uns in den Süden nach Kroatien und Slowenien.

 

Die Anfahrt erfolgt in zwei Etappen – alles ohne Autobahn. Zuerst über Mariazell nach Graz. Dort übernachten wir in Lannach, wo wir im Gasthof Kranerwirt nächtigen und gut essen. Die Etappe am darauffolgenden Tag sieht so aus: Lannach - Eibiswald – Radlpass (Ö-SLO) – Velenje – Celje – Zuzemberk (Burg) – Smrika (ein kleiner Ort bei der Brücke nach Krk)

 

 

In der ersten Wochen unternehmen wir von hier aus Ausflüge nach Senj, ins Velebit-Gebirge, auf die Insel Krk, in den Risnjak-Nationalpark, zum Jezero Lepnica, nach Postojna und Predjama Grad, etc. Wie immer ist es ein Mix aus Wandern, Baden, Kultur und gutem Essen und Trinken.

 

 

Vier Tage der zweiten Woche verbringen wir in Zminj im Herzen von Istrien. Wir haben ein schönes Zimmer in der äußerst empfehlenswerten Casa di Matiki, einem wunderbaren Anwesen mit einem stilvollen Haupthaus, einigen Apartmenthäusern, einem Pool mit daneben stehenden Himmelbett und einem großen Garten, wo die Hühner, deren Eier man zum Frühstück isst, frei herumlaufen. Das Frühstück ist wunderbar: selbst gemachte Marmeladen, frisch zubereitete Crepes bzw. Eierspeise für jeden Tisch, Zitronenkuchen, Wurst, Käse und Joghurt – alles aus der Region. Von hier aus erkunden wir Istrien, wobei wir viele Orte schon aus vorherigen Urlauben kannten: Motovun, das wunderschöne Künstlerdorf Groznjan, Hum (die kleinste Stadt der Welt) und Porec und Rovinj (auch im Rahmen einer Ganztagsschifffahrt).

 

Die letzten vier Tage führt es uns in die Berge zum Fuß des Triglav-Nationalparks nach Bohinjska  Bistrica. Auch diese Gegend ist wunderschön. Der Bohinjsko Jezero liegt umrandet von Bergen sehr idyllisch und lädt zum Wandern, Radfahren und Schwimmen ein. Auch wir tun das.

 

An einem Tag umrundeten wir das Triglav-Massiv. Über Tolmin geht es das tolle Soca-Tal zum Vrsic-Pass hinauf und etliche Serpentinen und enge Kehren, teilweise in den Kurven mit Kopfsteinpflaster, hinunter nach Kranjska Gora. In Bled lohnt sich beim wunderschön gelegenen See eine längere Pause. Außerdem lädt er zum Baden ein. Die Aussicht auf die Burg, die kleine Insel und die handgesteuerten Ruderboote sind wirklich idyllisch.  

 

Die mehr als 500 km retour bewältigen wir problemlos: von Bohinjsko Bistrica über den Loiblpass, dann nach Klagenfurt, Friesach, Trieben, Admont, durch das Gesäuse bis nach Persenbeug und schließlich wieder ins Waldviertel.